Zecken bei Deinem Hund

Was kannst Du tun - was hilft?

Zecken – alle Jahre wieder, von März bis Oktober, das gleiche Problem für Dich und Deinen Hund. Die kleinen Blutsauger lauern auf Deinen Hund im feuchten Gras in Wald und in Wiesen und wollen einen kleine Blutspende. Eigentlich ist ein Zeckenbiss nicht weiter tragisch und Dein Hund ist bestimmt bereit ein bisschen Blut zu spenden. Aber bei einem Zeckenbiss besteht die Gefahr, dass die Zecke Borreliose und die Frühsommermeningoenzephalitis (FSME - Hirnhautentzündung) auf Deinen Hund überträgt. Da hört der Spaß auf – Schluss mit Blutspenden für die Zecken.

Zecken Hund Zeckenbiss

Zecken - was hilft?

  • Eine Allround-Lösung gegen Zecken scheint es nicht zu geben.
  • Das willst Du jetzt gar nicht hören, ist aber so.

Manche Hunde ziehen die Zecken an, andere wiederum nicht. Meistens ist es unklar woran es liegt – am angewendeten Zeckenschutz oder an der individuellen Veranlagung des Hundes oder beides. Wie bei uns Menschen auch – manche ziehen die Mücken an, andere nicht.

Sehr gute Erfahrungen gegen Zecken haben meine Kunden mit Kokosöl gemacht.

Je nach Gewicht des Hundes haben sie täglich 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Kokosöl in das Hundefutter gemischt. Damit blieben selbst langhaarige Hunde ohne Zecken. Laut FU Berlin entsteht dieser Zeckenschutz durch die Laurinsäure, die in Kokosöl enthalten ist. Zecken lassen sich von einer Haut, auf der sich Laurinsäure befindet sofort wieder fallen. Der Gehalt der Laurinsäure im Kokosöl sollte mindestens 50% betragen, damit es erst gar nicht zum Zeckenbiss kommt.

Chemische Keulen gegen Zecken gibt es viele, sogenannte Spot-on Präparate. Sie werden dem Hund meistens in den Nacken auf die Haut geträufelt. Sie verteilen sich über die gesamt Haut Deines Hundes und wirken in der Regel vier bis sechs Wochen. Seit einiger Zeit ist Zeckenschutz auch in Tablettenform erhältlich. Sie soll bis zu zwölf Wochen wirken. Der chemische Zeckenschutz hat den Nachteil, dass es erst zu einem Zeckenbiss kommen muss bevor es wirkt. Diese Zeckenmittel wirken nicht proaktiv abwehrend.

Wenn Du keinen chemischen Zeckenschutz verwenden möchtest oder Dein Hund diese Präparate nicht verträgt habe ich Dir ein paar alternative, natürliche Mittel aufgelistet, die dem Zeckenbiss vorbeugen sollen.
Zur Wirkung dieser Mittel kann ich nichts schreiben, da ich diese noch nicht ausprobiert habe.

  • Teebaumöl
  • Knoblauch (in geringen Mengen)
  • Ledum C200 (Homöopathisch)
  • Bierhefe
  • Schwarzkümmelöl
  • Kokosflocken
  • Zistrose
  • Bernsteinkette
  • Tic Clip

Die Zeckenenanziehung scheint von Hund zu Hund unterschiedlich zu sein. Da bleibt Dir leider nichts anderes übrig, als auszuprobieren, welches Zeckenmittel für Deinen Hund das Richtige ist.

Zusätzlich zu Deinem gewählten Zeckenschutz solltest Du Deinen Hund nach jedem Aufenthalt in der freien Wildbahn nach Zecken absuchen. Je eher Du die Zecken entfernst, desto besser für Deinen Hund.

Natürliche Feinde der Zecke

• Einige Pilzarten • Fadenwürmer, von denen die Zecke befallen werden kann • Vogelarten, die gerne Zecken fressen. • Kleine Wespen. Sie legen ihre Eier in die Zecken, die geschlüpften Wespenlarven fressen die Zecken von innen her auf.
Zeckenschutz mit natürlichen Feinden scheidet damit definitiv aus.

Fazit

  • Gegen Zecken bei Deinem Hund hilft die chemische Keule oder alternative Mittel,
    die Du ausprobieren musst
  • Die natürlichen Feinde der Zecke scheiden als Option für den Zeckenschutz Deines Hundes definitiv aus
  • Jeder Hund ist verschieden und reagiert daher ganz individuell auf verschiedenen Zeckenschutz
  • Den Zeckenbiss solltest Du umgehend nach entfernen der Zecke desinfizieren,
    damit er sich nicht entzündet

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